Dr. med. Bernd Hontschik

 

 

 

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Thure von Uexküll-Akademie
für Integrierte Medizin

 

Die Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin

Warum brauchen wir eine Integrierte Medizin?
Behandlungen auf der Basis des naturwissenschaftlichen Menschenbildes führen oft zu großen Erfolgen, besonders bei akuten Krankheiten. Dennoch ist das Paradigma der "Schulmedizin" als Fundament der Ausübung der Heilkunde unzureichend. Für komplexe Behandlungssituationen, wie sie z.B. bei vielen chronischen Erkrankungen immer wieder auftreten, wird ein umfassenderes Verständnis für die körperlichen, mentalen, seelischen und sozialen Reaktionen des Patienten und deren Wechselwirkungen benötigt. Die naturwissenschaftliche Medizin ignoriert aber nicht nur die Person des Kranken, sondern auch das "bei weitem am häufigsten verwendete Medikament - die Droge Arzt" (Michael Balint), für welches es bislang keine ausreichende Pharmakologie und Toxikologie gibt. Die Akademie für Integrierte Medizin tritt deshalb für einen Paradigmenwechsel ein und will "den Dualismus einer Medizin für seelenlose Körper und einer Medizin für körperlose Seelen" (Thure von Uexküll) überwinden.

Integrierte Medizin nutzt die Errungenschaften der Schulmedizin, sieht zugleich aber den Patienten als Interpreten seiner Umwelt und versucht, ihn in seiner nur ihm gehörigen, individuellen Wirklichkeit zu verstehen, unter Berücksichtigung des Beobachterproblems. Von der neuen Sichtweise profitieren gerade Kranke mit schwierigen Erkrankungs- und Behandlungssituationen. Passungsverluste zwischen Patient und Umwelt können überwunden werden, Heilung und der Umgang mit einer chronischen Krankheit werden gefördert. Die Beziehung zwischen Patient und Arzt gewinnt an Tiefe und Lebendigkeit. Die Krankenbehandlung kann so wieder zu einem erfüllenden Beruf werden.

Wie arbeitet die Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin?

Modellwerkstatt - Einmal jährlich veranstalten wir eine akademie-interne Modellwerkstatt. Sie dient der Auseinandersetzung mit den oben genannten Fragestellungen, insbesondere auch der Weiterentwicklung unseres theoretischen Rahmens und der Reflektierten Kasuistik. - Jahrestagungen - Einmal jährlich widmet sich eine Jahrestagung einem Thema aus dem Spektrum der Integrierten Medizin. Die Tagungen beginnen in der Regel mit einem Forschungsforum, das sich interdisziplinär mit Arzt-Patienten-Kontakten (z. T. in Form von Mikroszenen) beschäftigt, z.B. anhand von Video- oder Sprachanalysen. Vorträge und Diskussionen der letzten Jahrestagungen sind auf CD erhältlich. - Regionalgruppen - In verschiedenen Teilen Deutschlands gibt es Regionalgruppen, die sich kontinuierlich austauschen und mit den Themen der AIM beschäftigen. - AIM-Telegramm - Das Telegramm informiert ein- bis zwei Mal jährlich alle Mitglieder über neue Entwicklungen, die Planung von Modellwerkstätten und Jahrestagungen, die Arbeit in den Regionalgruppen und bietet allen Mitgliedern ein Diskussionsforum. - Schriftenreihe der AIM - Die Bücher aus dieser Schriftenreihe im Schattauer-Verlag stammen von Autoren, die Mitglieder der AIM sind oder ihr nahe stehen. Alle Bücher sind zum Vorzugspreis für Mitglieder erhältlich.

Kontaktadresse: Internet: http://www.uexküll-akademie.de, Email: info@uexkuell-akademie.de

Für Auskünfte über Beitritt und Mitgliedsbeitrag, Organisation und Kontakte bei der AIM ist die Geschäftsstelle zuständig: Dr. Wulf Bertram, Hölderlinstr. 3, 70174 Stuttgart, (Schattauer Verlag), Tel. 0711/2298718, Fax: 0711/ 2298750, Email: aim@uexkuell-akademie.de

Die Regionalgruppe Frankfurt trifft sich etwa alle 4 Wochen, Kontakt: frankfurt@uexkuell-akademie.de

 

 


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